Im aktuellen Niedrigzinsumfeld ist das nicht selbstverständlich! Das Thema Geldanlage und Zinsen scheint für viele Privatanleger komplizierter zu sein, als es eigentlich ist. Was sind eigentlich Zinsen und wo findet man derzeit noch attraktive Ertragsmöglichkeiten?
ZZinsen sind der Preis für das Ausleihen von Geld. Die Höhe der Zinsen hängt dabei vom vereinbarten Zinssatz ab. Der Zinssatz wird üblicherweise mit dem Prozentzeichen (%) angegeben, wobei „Prozent“ „von hundert“ bzw. „Hundertstel“ bedeutet. Er gibt an, in welcher Höhe vom angelegten oder geliehenen Betrag Zinsen berechnet werden, in der Regel pro Jahr.
Welche Prozentsätze werden derzeit (Stand: 2022) angeboten?
- Girokonto ca. 0 % bis 0,10 %, oft sogar Negativzinsen
- Sparbuch, ca. 0 % bis 0,15 %
- Tagesgeld, ca. 0 % bis 0,20 %
- Festgeld, ca. 0 % bis 1,50 %
- Deutsche Staatsanleihen – „Im Januar 2022 lag die Rendite deutscher Staatsanleihen mit einer Laufzeit von zehn Jahren im Durchschnitt bei etwa -0,06 %. Im Vergleich zum Januar des Vorjahres entspricht dies einem Anstieg um knapp 89 Prozent. Damals wurden zehnjährige Bundesanleihen noch mit ca. -0,53 % verzinst.“ (Statista, 2022)
- Erstklassige Anleihen; die erzielbaren Anleihezinsen hängen unter anderem von der Laufzeit und dem Ausfallrisiko des Emittenten ab (ca. 0 % bis 3 %).
- Hochverzinsliche Unternehmensanleihen (Zinsen von ca. 4 % bis 9 %): Hier wird es für Anleger interessant, die nach einer attraktiven Alternative zu Aktien suchen. Seit über 20 Jahren hat sich Genève Invest auf hochverzinsliche Unternehmensanleihen spezialisiert.
Genève Invest setzt gezielt auf Unternehmensanleihen
GGenève Invest setzt gezielt auf Unternehmensanleihen mit einem sehr guten Risiko-Rendite-Verhältnis. Insbesondere kommen für uns renditestarke Anleihen mittelständischer Unternehmen aus Ländern mit einem AAA-Rating in Frage, die in einem stabilen Marktumfeld tätig sind.
Darüber hinaus suchen wir gezielt nach Nischenthemen, mit denen sich eine Rendite von 4 bis 9 % erzielen lässt. Zu den Nischenthemen zählen Anleiheemissionen mit einem Volumen von weniger als 100 Millionen Euro. Unternehmensanleihen mit einer Endfälligkeitsrendite unter 3 % werden systematisch abgebaut, da das Risiko-Ertrags-Verhältnis negativ wird.
Im Folgenden stellen wir Ihnen ein Musterdepot (ausschließlich Unternehmensanleihen) für eine Anlage von ca. 300.000 EUR vor. Ein solcher Zinskalender wird den Kunden von Genève Invest stets in aktueller Form zur Verfügung gestellt.
Der Zinskalender dient als Orientierungshilfe:
- An welchen Tagen (Ausschüttungsterminen) werden welche Zinserträge auf das Konto überwiesen;
- Zudem erhalten Kunden eine Übersicht für jedes Quartal und für das gesamte Jahr;
- Darüber hinaus erhält jeder Kunde unter anderem weitere Informationen zu den Emittenten, der Zinsrendite, dem Investitionsbetrag, dem Kaufkurs und der Laufzeit jeder Anleihe.
Das Musterdepot verdeutlicht, dass es in diesem Segment attraktive Anlagemöglichkeiten gibt. Ein reales Beispieldepot (mit einer Auflistung der Anleiheemittenten) kann jederzeit auf Anfrage zur Verfügung gestellt werden.
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Die Genève-Invest-Gruppe ist seit vielen Jahren erfolgreich und unabhängig in der Entwicklung maßgeschneiderter Anlagestrategien tätig. Fordern Sie jetzt ein reales Beispieldepot mit einem detaillierten Zinskalender an.
Geldanlage und Zinsen: Einlagenzinsen und Kreditzinsen
Einfür jeden am ehesten nachvollziehbar ist der Einlagenzins: Menschen legen Geld auf ihrem Bankkonto an. Dafür kann die Bank dem Kontoinhaber Zinsen zahlen. Die Höhe des dabei angewandten Zinssatzes richtet sich nach dem allgemeinen Zinsniveau sowie der Höhe der Einlage. Außerdem gilt in der Regel: Je länger die Sparer auf ihr Geld verzichten, desto höher ist üblicherweise der Zinssatz.
Andererseits kann man sich, wenn man etwas kaufen möchte, wofür die Ersparnisse nicht ausreichen, Geld leihen, z. B. über einen Kredit bei einer Bank. Dafür muss der Kreditnehmer – also derjenige, der sich das Geld leiht – Zinsen an die Bank zahlen. Die Höhe dieses sogenannten Kreditzinses hängt unter anderem davon ab, wie kreditwürdig der Kreditnehmer ist: Je höher das Risiko für die Bank ist, dass der Kreditnehmer den Kredit nicht zurückzahlen kann, desto höher ist der Zinssatz, den dieser zahlen muss. Ferner hängt die Höhe des Zinssatzes von der Laufzeit des Kredits ab. Je länger die Bank das Geld zur Verfügung stellt, desto höher ist der Zinssatz.
Es gibt jedoch noch einen weiteren Zinssatz
EEs gibt jedoch noch einen weiteren Zinssatz, und dieser hat großen Einfluss auf alle anderen Zinsen: den Leitzins. Wenn Banken Geld benötigen, müssen sie sich dieses letztendlich bei der Zentralbank leihen. Dafür müssen sie Zinsen zahlen. Die Höhe dieser Zinsen in Prozent der geliehenen Summe ist der Leitzinssatz. Er wird im Euroraum vom Rat der Europäischen Zentralbank festgelegt, der damit seinerseits das Ziel verfolgt, die Kaufkraft des Geldes stabil zu halten.
Entwicklung des Zinssatzes der Europäischen Zentralbank für das Hauptrefinanzierungsgeschäft von 2008 bis 2022
Angaben in Prozent. Stand: Februar 2022
DDer Leitzins beeinflusst alle anderen Zinssätze in einer Volkswirtschaft und wirkt sich damit auch auf das gesamte Wirtschaftsleben aus: Wenn die Zentralbank den Leitzins erhöht, erhöhen auch die Geschäftsbanken die Zinssätze für ihre Kunden. Dadurch werden Kredite für die Kunden teurer, und das Sparen wird lohnender. So sinkt tendenziell die Nachfrage in der Wirtschaft und in der Folge auch der Preisauftrieb. Umgekehrt regen sinkende Zinsen die Kreditnachfrage an und machen das Sparen weniger attraktiv. So steigt die Nachfrage in der Wirtschaft, und in der Folge steigen auch die Preise tendenziell schneller an.
Der Indikator für die Preisentwicklung ist die Inflationsrate. Diese spielt im Zusammenhang mit zwei weiteren Zinsbegriffen eine wichtige Rolle: dem nominalen und dem realen Zinssatz. Die angegebenen Zinssätze werden als nominale Zinssätze bezeichnet. Zieht man von diesen die Inflationsrate ab, spricht man von realen Zinssätzen.
Zinsen sind also nicht alle gleich. Sparer freuen sich über hohe Zinssätze. Kreditnehmer hingegen sind froh, wenn ihre Zinssätze möglichst niedrig sind. Und alle – Banken, Unternehmen, Verbraucher und der Staat – beobachten den Leitzins als wichtiges Signal für die Wirtschaft.
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Für Sie als interessierten Anleger, der auf der Suche nach attraktiven Zinsen für seine Geldanlage ist, gilt:
Niedrige Zinsen + hohe Inflation + traditionelles Sparen = Kaufkraftverlust!
Fazit: Sie müssen Ihr Geld strategisch anlegen! Unternehmensanleihen und Aktien können Ihnen attraktive Zinsen und Renditen bieten.
Fazit: Informieren Sie sich über attraktive Geldanlagen und Zinssätze.
DDer Zinssatz bestimmt maßgeblich die Rendite einer Geldanlage. Grundsätzlich gilt: Je höher der Zinssatz bei einer Geldanlage, desto höher auch die Rendite. Das Gleiche gilt natürlich auch umgekehrt.
Bei einer Geldanlage auf einem Sparkonto, in einem Festgeld- oder Termingeldkonto ist der Zusammenhang zwischen Zinsen und Rendite leicht nachvollziehbar. Etwas komplexer gestaltet sich das Zusammenspiel von Zinsen und Rendite, wenn eine Geldanlage in ein festverzinsliches Wertpapier, beispielsweise eine Anleihe, erfolgt. Denn neben dem reinen Zinssatz spielen auch folgende Faktoren eine Rolle:
- Die Laufzeit (oder Restlaufzeit),
- sowie die Kursentwicklung der Anleihe spielen bei der Ermittlung der Rendite eine Rolle.
- Auch die Häufigkeit der Zinszahlungen, d. h. der Zinsauszahlungen, beeinflusst die Rendite der Geldanlage.
Das komplexe Zusammenspiel verschiedener Einflussfaktoren bei einer Geldanlage kann Ihnen ein kompetenter Berater von Genève Invest gerne auch direkt in einem Telefongespräch näher erläutern.
