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Gold als Kapitalanlage

Gold als Kapitalanlage?

Welche Mythen umgeben Gold seit jeher! In früheren Jahrhunderten wurden Kriege geführt und ganze Kontinente geplündert, nur um des Goldes willen. Es gab sogar eine Pseudowissenschaft, die Alchemie, die sich mit der künstlichen Herstellung von Gold befasste und hohes Ansehen genoss. Der Glanz des Goldes stellte einfach alles in den Schatten. Welche Bedeutung hat Gold heute? Kann man Gold als Kapitalanlage nutzen und ist das sinnvoll? Auf diese Fragen möchten wir im folgenden Text eingehen und dabei auf unsere Erfahrungen mit Gold als Finanzanlage zurückgreifen.

Der Goldpreis schwankte in den letzten 20 Jahren zwischen 250 und 2.000 Dollar pro Unze Feingold. Der Goldpreis ist also sehr volatil.

Welche Formen der Geldanlage in Gold gibt es? Sie können Gold in Form von Goldbarren, Goldmünzen, Goldschmuck, Goldkonten, Goldfonds, Goldderivaten, Goldzertifikaten, Aktien von Goldminenunternehmen oder Goldaktienfonds erwerben. Es gibt also viele verschiedene Möglichkeiten, in Gold zu investieren, die sich hinsichtlich Kosten, Risiken und Renditen unterscheiden.

Was sind die Vorteile einer Anlage in Gold?

Gold als Krisenwährung

In der Vergangenheit hat Gold Kriege, Wirtschaftskrisen, Pandemien und Währungsreformen stets überstanden und wurde von Anlegern stets hoch geschätzt.

Gold zur Risikostreuung

Im Rahmen eines breit gestreuten Anlageportfolios kann Gold als Stabilisator dienen, insbesondere bei volatilen Aktienmärkten und in Zeiten hoher Inflation.

Gold als knapper Rohstoff

Gold ist nur in begrenzten Mengen verfügbar und kann – anders als gedrucktes Geld – nicht unbegrenzt vermehrt werden. Aufgrund dieser Tatsache und der hohen Nachfrage hat Gold einen relativ hohen Wert.


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Die Kehrseite der Medaille ist, dass Genève Invest wiederholt folgende Probleme festgestellt hat: Der Kauf kleinerer Mengen Gold ist teuer.

Eine Feinunze Gold hat derzeit einen Wert von rund 1.800 US-Dollar bzw. 1.600 Euro. Wenn Sie eine Feinunze über eine Bank oder einen Goldhändler kaufen möchten, besteht eine Spanne von fünf Prozent zwischen Kauf- und Verkaufspreis. Bei noch kleineren Mengen kann die Spanne sogar mehr als zehn Prozent betragen. Es kann dann sehr lange dauern, bis ein Anstieg des Goldpreises den anfänglichen Verlust ausgleicht.

Die Lagerung von Gold ist teuer.

Natürlich können Sie Gold kostengünstig zu Hause aufbewahren. Das damit verbundene Risiko sollte jedoch sorgfältig abgewogen werden. Die Alternative besteht darin, das Gold in einem Schließfach zu deponieren. Die Miete dafür kann sich schnell auf 200 Euro oder mehr pro Jahr belaufen. Zudem sind Schließfächer sehr gefragt und Mangelware.

Gold unterliegt einem Währungsrisiko.

Da Gold weltweit in US-Dollar gehandelt wird, ist der Wechselkurs des Dollars gegenüber der jeweiligen Referenzwährung ein wichtiger Faktor beim Kauf und Verkauf von Gold. Oft sind die Schwankungen des Wechselkurses nicht geringer als die Schwankungen des Goldpreises selbst. Für einen Euro-Anleger bedeutet dies, dass er möglicherweise einen Verlust erleidet, obwohl der Goldpreis gestiegen ist.

Gold bringt weder Zinsen noch Dividenden ein

Gold schafft keinen Wert, da damit nichts produziert wird. Daher fallen weder Zinsen noch Dividenden an. Die Lagerkosten bleiben jedoch bestehen.

Der Goldpreis unterliegt starken Schwankungen.

Als Goldanleger muss man darauf hoffen, dass der Goldpreis in Zukunft steigen wird. Dies ist nur dann der Fall, wenn die Nachfrage steigt, während die Goldproduktion gleich bleibt. Doch das war nicht immer so. Zwischen 1987 und 1999 sank der Goldpreis um die Hälfte.

Derzeit bietet sich die ideale Gelegenheit, in Anleihen zu investieren. Unternehmensanleihen bieten derzeit Renditen von über 7,10 % p. a.

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Für Anleger mit einem Kapital von 100.000 € oder mehr

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    Was Genéve Invest über Investitionen in Gold sagt

    Genève Invest empfiehlt, bei der Geldanlage besonders auf eine breite Streuung über verschiedene Anlageklassen und Finanzanlagen zu achten. In der Vergangenheit hat Gold in Krisenzeiten bewiesen, dass es unter bestimmten Bedingungen Verluste in anderen Anlageklassen wie Aktien oder Immobilien auffangen kann. Die langfristige Wertentwicklung von Gold über Jahrzehnte hinweg hat jedoch gezeigt, dass es nach Abzug der Kosten und unter Berücksichtigung der Inflation nur in relativ wenigen kurzen Zeiträumen möglich war, mit Gold real Geld zu verdienen.

    Genève Invest empfiehlt daher, höchstens fünf bis zehn Prozent des Gesamtportfolios in Gold anzulegen, und zwar ausschließlich aus Gründen der Risikostreuung, da es einfach renditestärkere und lukrativere Alternativen gibt.

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