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Eine sichere Geldanlage in unsicheren Zeiten?

Ohne Frage ist derzeit viel los auf unserem Planeten: Ein sich zuspitzender Konflikt zwischen den Großmächten USA und China, der immer spürbarer werdende Klimawandel, das immer wieder aufflammende Flüchtlingsproblem, die Nachwirkungen des Brexits, weltweit gestörte Lieferketten, die mittlerweile fünfte Welle der Corona-Pandemie sowie natürlich der kürzlich ausgebrochene Krieg um die Ukraine mit all seinen Auswirkungen lassen die Menschen deutlich spüren, dass wir in unsicheren Zeiten leben. Gibt es dennoch sichere Geldanlagen in der Krise?

Die Preise vieler wichtiger Rohstoffe und Güter spielen verrückt, die Märkte geraten in schwere Turbulenzen. Selten war die Zukunft ungewisser als heute! Umso mehr wächst in solch unsicheren Zeiten der Wunsch, eine sichere Geldanlage zu tätigen. Nicht umsonst ist die Nachfrage nach festverzinslichen Anlagestrategien in den letzten Jahren enorm gestiegen.

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Genève Invest ist eine Vermögensverwaltungsgesellschaft mit mehr als 20 Jahren Erfahrung und über 1.000 Kunden. Dank dieser jahrzehntelangen Erfahrung können wir Ihnen als Privatanleger wertvolle Einblicke in den Bereich der rentablen Vermögensverwaltung bieten – aus erster Hand.

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Was ist denn überhaupt eine sichere Geldanlage?

Es gibt verschiedene Formen der Sicherheit bei einer Geldanlage:

  • Die Gewissheit, regelmäßig einen vorhersehbaren Zinskupon zu erhalten.
  • Die Gewissheit, zu einem zuvor festgelegten Zeitpunkt den gesamten Betrag zurückzuerhalten.
  • Die Gewissheit, die Geldanlage auch vor Fälligkeit auflösen bzw. verkaufen zu können.
  • Die Gewissheit, keinen Kursschwankungen ausgesetzt zu sein. Natürlich wäre eine Kombination dieser verschiedenen Sicherheiten die beste Lösung für eine Geldanlage. Nur gibt es auf dieser Welt leider keine absolute Sicherheit. Wir alle suchen sie noch: die eierlegende Wollmilchsau!

Natürlich wäre eine Kombination dieser verschiedenen Sicherheiten die beste Lösung für eine Geldanlage. Nur gibt es auf dieser Welt leider keine absolute Sicherheit. Wir alle suchen sie noch: die eierlegende Wollmilchsau!

Nicht vergessen: Sicherheit kostet oft viel Geld

Jede Sicherheit ist mit Kosten verbunden. Kosten, die sich oft in einer geringeren Rendite niederschlagen. Grundsätzlich stehen bei einer Geldanlage Sicherheit und Rendite in einem Spannungsverhältnis zueinander. Das heißt: Je höher die Sicherheit einer Anlage sein soll, desto geringer ist in der Regel die Rendite. Das Gleiche gilt auch umgekehrt. Für eine sichere Geldanlage müssen wir also auf Rendite verzichten. Dies wird im allseits bekanntenmagischen Dreieck der Geldanlage deutlich

Meistens gibt es nur „Strafzinsen“ als Belohnung fürs Sparen

Angesichts der derzeit extrem niedrigen Zinsen bedeutet eine möglichst sichere Geldanlage, auf jegliche Zinsen zu verzichten oder sogar Negativzinsen in Kauf nehmen zu müssen. So erheben bereits viele Banken und Sparkassen auf hohe Bargeldbestände von mehr als 50.000 oder 100.000 Euro sogenannte „Strafzinsen“. Der Sparer zahlt also dafür, dass er sein Geld bei der Bank hinterlegen darf.

Das Paradoxon der Negativzinsen: Sparer und Anleger schenken dem Staat Geld

Die 10-jährige Bundesanleihe weist derzeit eine Rendite von rund -0,3 % auf (Stand: Januar 2022), wie aus der untenstehenden Grafik hervorgeht (Quelle:Hypochart). Das bedeutet, dass man beim Kauf dieser Anleihe bewusst in Kauf nimmt, trotz der Zinskupons bei Fälligkeit weniger Geld zurückzubekommen, als man ursprünglich investiert hat! Man gibt dem Staat also Geld und bezahlt ihn dafür, dass dieser das Geld sicher verwahren darf. Ein Paradoxon.

  • 10-jährige Bundesanleihe bei -0,3 % (Stand: Januar 2022)
  • Inflationsrate: 5 % (Stand: Januar 2022)
  • Jährlicher Kaufkraftverlust von 5,3 % im Jahr 2022

Hinzu kommt noch die auf 5 % gestiegene Inflationsrate, die die Rendite einer Anlage in Bundeswertpapieren noch weiter schmälert. Die sicherste Form der Geldanlage kostet somit nach derzeitigem Stand (Januar 2022) 5,3 % pro Jahr.

Das kann man nicht mehr als Investition bezeichnen, sondern eher als bewusst vorgenommene Desinvestition. Geldverschwendung par excellence, nur um auf Nummer sicher zu gehen? Das ergibt keinen Sinn!

Jetzt ist der ideale Zeitpunkt, um in Anleihen zu investieren. Unternehmensanleihen bieten derzeit Renditen von über 7,10 % p. a.

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    Muss man dafür auch auf Sicherheit verzichten?

    Man muss sicherlich auf hundertprozentige Sicherheit verzichten, wenn zumindest eine gewisse Rendite angestrebt wird. Ersetzt man die allerhöchste Bonität der Bundesrepublik Deutschland durch die geringere Bonität eines Unternehmens wie beispielsweise Volkswagen, lassen sich rund 3 % Rendite erzielen. Bei kleinen und mittelständischen Unternehmen mit geringerer Bonität sind sogar 5 % oder 6 % möglich. Hier ist Fachwissen gefragt!

    Der Anleger kann mit strategischen, langfristigen Zielen selbst einen enormen Einfluss auf die Sicherheit seiner Geldanlage nehmen. Dazu gehören neben einem ausreichenden Anlagehorizont und der Auswahl fundamental starker Unternehmen auch eine effektive Diversifizierung.

    Worauf kommt es also in unsicheren Zeiten an?

    Auf die effektive Streuung kommt es an: Geld sollte strategisch, langfristig und effektiv angelegt werden!

    Wichtig ist vor allem, das Bonitätsrisiko breit auf mehrere Unternehmen aus verschiedenen Branchen und Ländern zu streuen. So kann man als Privatanleger das Bonitätsrisiko selbst einigermaßen steuern (dies gilt insbesondere für Unternehmensanleihen).

    Zudem sollte der Anleger auf verschiedene Anlageklassen (Aktien, Anleihen, alternative Anlagen) setzen, die eine effektive Diversifizierung bieten und somit nicht zu stark miteinander korrelieren.

    Wichtig ist also, eine strategische Geldanlage anzustreben. Auch und gerade in unsicheren Zeiten wie diesen. Aber auch nach der getätigten Anlage gilt es, alle Unternehmen weiterhin zu beobachten und zu analysieren, um gegebenenfalls eingreifen zu können. Das kann mühsam und aufwendig sein. Aber:

    DER EXPERTEN KANN HELFEN

    Die strategische Geldanlage setzt ein gewisses Verständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge sowie die Kenntnis von Unternehmenskennzahlen voraus und ist zudem mit einem höheren Zeitaufwand verbunden. Wer sich davor scheut, kann sich von einem erfahrenen Vermögensverwalter beraten und betreuen lassen. Und so ist es auch in diesen unsicheren Zeiten durchaus noch immer möglich, eine sichere Geldanlage zu tätigen, mit der man auch Geld dazuverdient.

    Genève Invest bietet Ihnen eine unverbindliche Beratung zum Thema:SICHERE ANLAGEN IN UNSICHEREN ZEITEN

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